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Blog - Technik

12 Beiträge

THINK BIG - Erfahrungen mit dem Canon RF 200-800/6.3-9.0 IS USM

Ein Gastbeitrag von Michael J. Kochniss Ich erinnere mich an eine Situation vor vielen Jahren, als ich, die Lieferfrist eines bestellten Standard-Zooms abwartend, zwei Wochen lang mit einem 70-200 mm Zoom an meiner ersten Vollformat-DSLR in der Landschaft unterwegs war und dies kaum aushielt, weil mir die Einstiegsbrennweite als deutlich zu hoch erschien. Seither ist viel passiert, im Laufe der Zeit hat in meinem fotografischen Wirken die Wildlife-Fotografie gegenüber der Landschaftsfotografie den deutlich größeren Anteil gewonnen und spätestens seit dem RF 100-500 L hat sich die einstige Scheu vor höheren Brennweiten in der Landschaftsfotografie ins Gegenteil verkehrt.

Objektive für die Waldfotografie

Gastbeitrag von Björn Nehrhoff von Holderberg Leseprobe aus dem Buch „Outdoor-Fotografie“, veröffentlicht im dpunkt.verlag Teleobjektive Das 70–200-mm-Objektiv gilt als das Lieblingsobjektiv vieler Menschen, die sich intensiv der Waldfotografie widmen. Es bietet den großen Vorteil, dass du Dinge, die stören, einfach weglassen kannst, weil du nur einen kleinen Ausschnitt der Szenerie fotografierst. Somit hast du schon mal mehr als das halbe Chaos beseitigt. Ein weiterer Grund ist, dass es dir mit der langen Brennweite auch deutlich leichter fallen wird, die hellen Flecken oder Löcher in Bereichen zu vermeiden, in denen im Kronendach der Himmel durchscheint. Da diese Stellen einen geringen Bildanteil haben, wird auf die Waldszene und nicht den Himmel belichtet. Das schafft ausgewogene »Waldhallen«, aber auch schnell helle Flecken zwischen den Kronen, welche die Bildharmonie beeinträchtigen.

Der Vergleich: 800 & 1200 mm Brennweite (Canon RF-Objektive)

In diesem YouTube-Video stellen Jan Lessmann und Hermann Hirsch von zeitweise.art nicht nur die beiden Canon Objektive RF 1200/8.0 und RF 800/5.6 vor, sondern erörtern auch, wann die entsprechenden Brennweiten wirklich nötig und sinnvoll sind. Natürlich bewegen wir uns hier in einer Preisklasse, in der man nicht einfach ein neues Objektiv aus der Portokasse kauft, daher will die Anschaffung wohl überlegt sein. Aber es gibt Situationen, in denen einfach mehr Brennweite erforderlich ist und beispielsweise 400 mm mit Telekonverter nicht ausreichend sind. Mit den entsprechenden Konvertern erhalten wir mit diesen Objektiven sogar folgende Brennweiten:

Endlich - Sigma Objektive für Canon RF-S Mount!

Nur wenige Wochen ist es her, dass Sigma neue Objektive vorgestellt hat, die für den Canon RF-S Mount entwickelt wurden. Heute durften wir das Sigma 18-50/2.8 DC DN (C) zum ersten mal ausprobieren. Wer bei Sigma an die langsamen und eher unattraktiven Kit-Objektive von früher denkt, tut der Marke mehr als Unrecht. Spätestens seit Einführung der ART und Contemporary Objektive glänzt Sigma mit hochwertigen Objektiven die nicht nur sehr gut verarbeitet sind, sondern eben auch die eine oder andere Lücke schließen, die manche Hersteller lassen.

UNTERSCHÄTZT - Erfahrungen mit dem Canon RF 800/11.0 IS STM

Ein Gastbeitrag von Michael J. Kochniss Ein Objektiv mit einer Lichtstärke von f/11, noch dazu mit einer festen Blende: Derartige technische Daten hätten es vor nicht allzu langer Zeit kaum geschafft, mein Interesse zu wecken. Vermutlich lag es am gerade vollzogenen Umstieg vom EF- auf das RF-System und der damit verbundenen Erkenntnis, den ein oder anderen althergebrachten fotografischen Grundsatz neu zu denken, dass ich es doch auf einen Versuch ankommen ließ. In Verbindung mit den durchaus positiven Low-Light-Eigenschaften der EOS R5 könnte sich die Linse vielleicht doch für die ein oder andere Situation eignen, so die Überlegungen. Dazu die Brennweite von 800mm, ein 5-Stufen-Bildstabilisator und ein mehr als fairer Preis. Warum eigentlich nicht?

Panasonic S5 - ein erster Eindruck

Mit der neuen Panasonic S5 stellt Panasonic ein echtes Kraftpaket vor. In einem kompakten Gehäuse verbirgt sich ein Vollformatsensor mit der bereits aus der S1 bekannten Bildqualität. Wir durften die Kamera bereits vorab testen, und zwar zusammen mit dem ebenfalls neuen 20-60/3.5-5.6 LUMIX S.

Die Leica SL-II

Ein Gastbeitrag von Jörn Schewski Nachdem ich im Juni ja schon ausgiebig die Panasonic S1r (Bericht) getestet habe, wartete ich natürlich auf das Erscheinen der Leica SL- II. Gerade als langjähriger SL-I Nutzer habe ich mich natürlich mit dem Design/ der Haptik und vor allem den Gläsern der Leica angefreundet- nun wollte ich doch einmal wissen wie sich die Kamera im Vergleich zur Panasonic S1r schlägt.

Canon EOS 6D Mark II – Ein Erfahrungsbericht

Ein Beitrag von Robert Marc Lehmann Ich bin auf Expedition in Lappland, keine 100 km vom Polarkreis entfernt. Hier herrschen Temperaturen von bis zu -30 Grad Celsius. Extreme Bedingungen für den Fotografen UND sein Equipment! Im Gepäck, wie immer meine beiden „Lieblings-Panzer“, zwei Canon-EOS 1D X Mark II und jede Menge Canon und Sigma-Linsen.

Leben im Wassertropfen

Vor einigen Jahren habe ich versucht Wasserkäfer in einem kleinen Aquarium zu fotografieren. Auf den Fotos fielen mir immer wieder einzelne Wasserflöhe auf, die innerhalb der Schärfeebene zu sehen waren. Schon damals fand ich sie spannend und wollte sie gerne etwas besser fotografieren. Nach etwas Recherche wurde mir jedoch klar, dass es mit meinen Mitteln nicht wirklich zielführend wäre.

Unterwasser für den kleinen Geldbeutel

Schon seit meiner Kindheit bin ich gerne am oder im Wasser unterwegs. Zum ersten Mal geschnorchelt bin ich in Spanien, als ich gerade das Schwimmen erlernt hatte. Irgendwann kam dann bei Urlauben in südlicheren Gefilden die Idee auf, dass man die Fische ja mal fotografieren könnte.

Erste Versuche mit Blitz

Ende September diesen Jahres stand für mich seit langem mal wieder ein Urlaub an. Es ging für zwei Wochen auf die kleine Insel Curacao im Süden der Karibik. Da es nicht mein erster Aufenthalt dort war, wusste ich was mich erwartet und ich habe dementsprechend vorher versucht mein Equipment leicht anzupassen. Für diesen Zweck bestellte ich mir bei AC-Foto ein