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Mit dem Canon RF 1200 mm durchs Wilde Auetal

Ein Bericht & Kurztest von Marc Rehberg Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt … Dieses Sprichwort trifft in der Wildlife-Tierfotografie zu 100 Prozent zu! Ursprünglich hatte ich geplant, das Canon RF 1200 mm 1/8.0 L IS USM zu leihen, um junge Uhus zu fotografieren. Für ein solches Vorhaben benötigt man ein lichtstarkes Supertele mit enormer Brennweite – genau das bietet das RF 1200 mm! Mit diesem Gedanken im Hinterkopf machte ich mich auf den Weg und verbrachte vier Tage im wilden Auetal, um das Objektiv auf Herz und Nieren zu testen.

Den Kranichen auf der Spur – Beringung von Jungvögeln an der Müritz

Ein Gastbeitrag von Robert Sommer In diesem Blogbeitrag dreht sich alles um den Vogel des Glücks – den Kranich. Diese beeindruckenden Großvögel ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Naturfreunde in ihren Bann, wenn sie während des Vogelzugs in Zehntausenden über Deutschland hinwegziehen. Es gibt einige besondere Hotspots, an denen man sie in großen Schwärmen beobachten kann, wenn sie am Abend zu ihren Schlafplätzen fliegen. Zu diesen Orten zählen beispielsweise der Darß, Linum oder auch der Müritz-Nationalpark. Auch mich faszinieren diese Vögel immer wieder aufs Neue. Doch auch wenn die Kraniche so groß sind und während des Vogelzuges in so hoher Anzahl auftauchen, so sind sie äußerst scheu und wachsam. Diese Vorsicht ist ein wichtiger Schutzmechanismus, der ihnen bei der Aufzucht ihrer Jungvögel zugutekommt.

Kann die Vogelfotografie der Wissenschaft nutzen? (Teil 2)

Ein Gastbeitrag von Jörg Asmus Gleich zu Beginn dieses Beitrags könnte diese Frage eindeutig mit einem „Ja“ beantwortet werden! Allerdings auch nur dann, wenn die Wissenschaft von relevanten Fotografien überhaupt Kenntnis erlangt. In Teil 1 hat Jörg uns bereits drei Beispiele präsentiert, in der die Vogelfotografie der Wissenschaft von Nutzen sein konnte. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit weiteren Beispielen.

Kann die Vogelfotografie der Wissenschaft nutzen? (Teil 1)

Ein Gastbeitrag von Jörg Asmus Gleich zu Beginn dieses Beitrags könnte diese Frage eindeutig mit einem „Ja“ beantwortet werden! Allerdings auch nur dann, wenn die Wissenschaft von relevanten Fotografien überhaupt Kenntnis erlangt. Die Vogelfotografie soll an dieser Stelle aber lediglich als Beispiel dienen, weil ich selbst als ambitionierter Vogelfotograf nahezu ausschließlich diese Tiergruppe als Motiv in der Natur suche. Mein persönliches Ziel ist es dann nicht unbedingt, eine Vogelart XY beispielsweise auf einem knorrigen Ast ablichten zu wollen, möglichst im Gegenlicht und dann vielleicht auch noch in einer künstlerisch anmutenden Bewegungsunschärfe, durch die es mitunter schwerfällt, eine Artzugehörigkeit sicher zu ermitteln. Wobei mir solche Fotos auch gefallen, bin ich selbst eher der Typ Fotograf, der unter anderem in seinen Aufnahmen nach Dingen sucht, die vielleicht auch für andere Menschen von Interesse sein könnten. Jeder aber so, wie er es mag!

Feldhamster am Wiener Zentralfriedhof –Begegnung mit einem seltenen Stadtbewohner

Ein Gastbeitrag von Tristan von Keitz Der Wiener Zentralfriedhof ist bekannt für seine Geschichte, seine imposanten Grabstätten und die vielen Prominenten, die dort ihre letzte Ruhe gefunden haben. Doch mitten zwischen alten Steinen, Alleen und stillen Wegen lebt eine überraschend lebendige Gemeinschaft: Feldhamster. Die kleinen Nager haben sich dieses ungewöhnliche städtische Refugium zunutze gemacht und ich hatte kürzlich die Gelegenheit, sie dort zu beobachten und zu fotografieren.

PROJEKT SIENTATE – Ein Sessel auf Reisen: Teil 4

Der ganz normale Wahnsinn / Ein Gastbeitrag von Stefan Sirtl „Allaaaaaahu Akbar!“ Es ist 5 Uhr morgens und der Muezzin ruft zum Morgengebet, dank marokkanischer Zeitumstellung während des Ramadan sogar eine Stunde früher als üblich. Wohl oder übel Zeit aufzustehen, noch ein schneller Kaffee, Kamera packen, auf Zehenspitzen aus dem Camper schleichen, den Sessel aus der Heckgarage und Reifen dran, los geht’s: mit Sessel in die Medina von Fès!

Die Sigma BF

Oder: Warum niemand diese Kamera braucht, man sie aber trotzdem unbedingt haben will. Sigma ist bekannt für Kameras, die nicht den Mainstream bedienen sondern etwas für den eher besonderen Geschmack sind. Wenn es um den Punkt “besonders” geht, ist die Sigma BF ein absolutes Meisterstück.

Bildkompositionen mit dem Weitwinkel

Gastbeitrag von Nicolas Alexander Otto Leseprobe aus dem Buch "Fotografieren in der Natur", veröffentlicht im Rheinwerk Verlag In der Landschaftsfotografie geht es oft darum, die Gesamtheit einer Szene einzufangen. Für große Panoramablicke, bei denen Vorder- und Hintergrund gleichermaßen integraler Teil einer Landschaft sind, kommen daher oft Weitwinkel- oder sogar Ultraweitwinkelobjektive zum Einsatz. Darunter versteht man im Allgemeinen Brennweiten von weniger als 24 mm im Vollformat (im APS-C-Bereich von weniger als 18 mm). Diese Linsen haben mit ihren großen Bilddiagonalen von bis zu 114° (bei 14 mm) und einen ganz eigenen Look. Je mehr Sie in Ihrem Bildrahmen unterbringen wollen, um den Dimensionen eines Motivs Ausdruck zu verleihen, desto komplizierter wird jedoch auch die Bildgestaltung. Weitwinkelobjektive weisen zudem stärkere perspektivische Verzerrungen auf und betonen folglich den Vordergrund sehr stark. Diese und einige andere Umstände machen Weitwinkel-Kompositionen spannend und herausfordernd zugleich.

Unterwegs in Venedig mit der Panasonic Lumix S9

Ein Reisebericht von Thomas Adorff Die Panasonic S9 habe ich bereits auf meiner Reise nach Stockholm in einem der letzten Blog Beiträge vorstellen können. Um herauszufinden, ob sie eine ideale Reisekamera ist, hatte ich sie auf einer weiteren Tour mit im Gepäck. Dieses Mal sollte es mich ins vorweihnachtliche Venedig führen. Wenn ich ehrlich bin: Venedig war nicht immer meine Traumstadt. Die Klischees – zu viele Touristen, zu teuer, zu inszeniert – haben mich lange Zeit abgeschreckt. Doch mein erster Besuch hat alles verändert. Die Magie dieser Stadt, ihre unvergleichliche Atmosphäre und ihre schier unendlichen Fotomotive haben mich gefesselt.

Detailwelten in der Karibik – Der Grüne Anolis durch das Canon RF 100/2.8 Makro L IS USM

Ein Gastbeitrag von Daniel Heß Im Januar 2025 durfte ich Teil einer 16-tägigen Reise in die Karibik sein. Hierbei stand die große Biodiversität der karibischen Insel für mich in einem besonderen Fokus, welche ich zudem mit meiner Kamera dokumentierte. Auf der Insel Martinique, welche ich im Zuge der Reise ebenfalls besuchte, konnte ich im vulkanischen Tropenwald diesen Grünen Anolis fotografieren. Eine zuerst unscheinbare Echse, die an den Bäumen des Waldes auf und ab kletterte.

Der Fuchs kann immer kommen …

Ein Bericht & Kurztest von Marc Rehberg Unverhofft kommt oft oder es kommt anders, als man denkt. Diese Sprichwörter treffen oft auf die Wildlife Fotografie zu, so auch auf den Morgen, den ich zusammen mit Alexander Eichenlaub verbrachte.

PROJEKT SIENTATE – Ein Sessel auf Reisen: Teil 3

Warum eigentlich / Ein Gastbeitrag von Stefan Sirtl Immer wieder werde ich gefragt – oft ungläubig verdutzt, meistens wundervoll staunend und schon auch mal verwirrt missachtend – warum eigentlich? Warum reist man mit einem 15 Kilo schweren klobigen roten Sessel um die Welt? Ginge es nicht auch einfacher? Oft kommt dann die glorreiche Idee vom aufblasbaren Sessel, oder warum nicht einfach einen Motor einbauen? 12-Zoll-Fahrradreifen kann ich ja immerhin schon mittels DIY-Sportrollstuhl-Klicksystem dranstecken.